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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Erdbeerhofes Attenkofer!!

,Der Waldboden
 
Durch die Luftverschmutzung (Industrie, Verkehr, Flughafen München, Stadt München, Heizung, Chemie usw.) unseres Industrie- und Wohlstandszeitalters gelangen viele schädliche Stoffe in den Waldboden.
Am besten kann man das an der starken Versauerung der Waldböden messen.
Die Europäische Union hat zu diesem Thema die Mitgliedsländer zu regelmäßigen Bodenzustandserhebungen verpflichtet.
Bei der ersten Untersuchung vor über 20 Jahren stand im bayrischen Bericht:
Die Säurefront ist bei 1 Meter Bodentiefe angekommen.
 
Es ist bekannt, dass Kalk viele Schadstoffe neutralisieren kann und die Bodenversauerung aufhebt.
Im Ackerbau wird dies schon lange ausgeführt (auch im ökologischen Landbau).
 
Wir haben auch unseren Waldboden untersuchen lassen und im Rahmen der Abiturarbeit meines Sohnes Martin Bodenprofile ausgegraben.
Unsere Ergebnisse sind mit den staatlichen Zahlen identisch.
Der pH-Wert bewegt sich im Oberboden zwischen 3,6 und 3,9 und im Unterboden um 4,0.
Neutral wäre pH-Wert 7.
Bäume sind säureverträgliche Pflanzen und brauchen auf schweren Böden einen pH-Wert von 5,5 bis 6,0.
Auch die anderen Nährstoffe bewegen sich im untersten Bereich (1 bis 4 mg/100g).
Nur der Magnesiumgehalt ist im Unterboden (80 cm) bis zu 30 mg/100g Boden hoch.
Die gefürchteten Stickstoffgehalte sind auch sehr niedrig (0,04% Nges).
Während der Oberboden noch als sL (sandiger Lehm) beschrieben wird, ist der Unterboden durch die Versauerung schon zu tL (toniger Lehm) degradiert.
 
Der pH-Wert sollte pH 5 nicht unterschreiten, weil dann die für das Bodenleben so wichtigen Regenwürmer nicht mehr existieren können.
Ab diesem Wert setzt auch die laufende Bodendegradierung (Tonzerfall) ein und schreitet um so schneller fort, je tiefer der pH-Wert sinkt.
Gefährlich wird es ab pH 4 -4,5.
Unter einem pH-Wert von 3,5 wird im Boden Aluminium freigesetzt und verseucht das Grundwasser.
In der Wasserrahmenrichtlinie wird schon von solchen Standorten in unserer Region berichtet.
 
 
Aus all diesen Gründen fördern die EU und die Bundesregierung die Kalkung der Waldböden.
Nur das Land Bayern verwehrt  die Verhinderung der Zerstörung einiger unserer Lebensgrundlagen (Waldboden + Grundwasser).
Es scheint, dass die bayrische Forstverwaltungsspitze Veränderungen scheut und nach dem Motto handelt: Wer nichts macht, macht auch keine Fehler.
Es wurde eine Kalkungskulisse erstellt, nach der die Kalkung nur dort gefördert wird wo die Bäume nicht mehr wachsen, also der Boden bereits ganz vergiftet ist.
 
Da wir das Problem auf unserem Standort für so gravierend ansehen, haben wir aus eigener Tasche unseren Wald 2008 mit dem Hubschrauber kalken lassen.

Wie in den anderen Bundesländern schon oft geschehen, müsste jetzt bald eine Folgekalkung erfolgen.

 

 

Klimawandel

Der Wald ist unser langlebigstes Naturgut.

Deshalb wird er vom Klimawandel besonders betroffen.
In diesem Tempo hat der Wald keine Chance, sich anzupassen.
 
Die vom Staat vorgegebene „Ideologie“ dem Klimawandel mit Baumarten, die bei uns in Kaltzeiten waren (Buche) zu begegnen, kann nur schief gehen.
Archäologen können über Pollenanalysen feststellen, dass sich der Wald in Warmzeiten von Buchen-  in Eichenmischwälder gewandelt hat.
Auch neuere Untersuchungen aus Österreich kommen zu diesem Ergebnis (www.waldwissen.net).
 
Die vielversprechendste Methode ist, sich jetzt Baum-Herkünfte aus Gegenden zu besorgen, die für unser jetziges Klima geeignet sind, aber jetzt in einer Klimazone leben, die unserer zukünftigen Klimazone ähnelt (heiß, trocken).
 
Die slowakische (Karpaten-)Weißtanne ist ein solches Beispiel.
Die rumänische Tanne soll noch besser sein. Hoffentlich bekomme ich im Frühjahr Pflanzen dieser Herkunft.
Die Tanne ist eine Schattbaumart und kann auf Kahlhiebsflächen große Probleme bereiten (langsame Jugendentwicklung, Spätfrost, Unkraut).
Deshalb Unterbau und Naturverjüngung.
Durch das Kurzholz und die Prozessorernte kann das Altholz schonend entfernt werden (ab 1,5m Tannenhöhe, erste Starkdurchforstung nach 5 Jahren).
 
Bei den ausländischen Baumarten sind die Douglasie, die Roteiche und die Küstentanne auch vielversprechend.
Sie sind alle schnellerwachsend. Die Douglasie passt aber nicht auf die schweren Feinlehmböden südlich der Isar.
 
Der Waldumbau funktioniert aber nur mit angepassten Wildbeständen (siehe Artikel Jagd).
Die Mischbaumarten sind das Lieblingsfutter und Lieblingsfegemittel der Rehe.

Waldwissen.net:Dossier- Klimawandel


Probleme:
 
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich mir meine laufend erneuerte Meinung zum Waldumbau mit viel Lehrgeld angeeignet habe:
 
Vier Buchenpflanzungen (Liebling der Staatsförster) sind wegen des zu schweren Bodens meist Brennholzqualität.
Eine von drei Ahornpflanzungen könnte Durchschnittsqualität werden.
Eine Eichenfläche tendiert auch Richtung Brennholz.
Roteichen werden total verbissen und verfegt.
Douglasien sind trotz mehrfacher Nachpflanzung spätestens mit 5 Meter Höhe nach Starkregenereignissen langsam eingegangen.
Tannen auf der Freifläche sind durch 2 Spätfrostereignisse zu einem großen Teil ausgefallen.
Auf schweren Böden brauchen Tannen bis 10 Jahre, um dem Unkraut und dem Äser davon zu wachsen. Bis zu 20 Jahre werden sie verfegt.
 
Tannenunterpflanzungen im Altholz haben geringen Unkrautdruck und machen waldbaulich einen guten Eindruck (momentan noch mit Plastik-Verbißschutz, aber ohne Zaun).
Aber die Rehböcke haben hinter Rammelkam bald 50% der Pflanzen durch fegen ausgelöscht.
Sogar im Weiserzaun (Pflanzgarten Rammelklam) wird verfegt und dann der Zaun zum flüchten masakriert.
Wie soll dann ein großer Zaun wilddicht bleiben?
 
Es bleibt nur die Hoffnung, dass auch der Niederkamer Jagdpächter nicht nur im eigenen Wald für erträgliche Wildschäden sorgt, sondern auch dem restlichen Wald, den Jagdgenossen und den Nachbarn das gleiche Recht zukommen lässt.
Bis jetzt versucht man den Wildbestand auf einer nicht waldverträglichen Höhe zu halten. 
 
Aber ich setze große Hoffnungen auf unseren neuen Jagdvorsteher. Er weiß, worauf es ankommt.

 


Liebe Kunden,

auch wir warten immer sehnsüchtig auf die Erdbeerzeit im Juni.

Dieses Jahr wird unser Feld in Rammelkam voraussichtlich um den 27. Mai öffnen. Unsere anderen Erdbeerfelder in Hascherkeller und Hofham benötigen noch eine Woche länger.

 

Öffnungszeiten in der Saison:

Mo. bis Sa.:                    von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr,

Sonn- und Feiertags:    von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

 

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung Tel. 0871-41115.

 

 

 


 

 

Erdbeeren Sommerfrische

 


Die Erdbeere ist nach dem Apfel der Liebling der Deutschen: die Königin unter den Beeren! Kein anderes Obst wird so sehnsüchtig erwartet, denn die Erdbeersaison läutet den Sommer ein. Die Erdbeere ist die erste Frucht aus heimischem Anbau, die geerntet wird.
Liebhaber des roten Früchtchens wissen jedoch, dass trotzdem etwas Geduld nötig ist. Anders als zum Beispiel bei Bananen reifen Erdbeeren nicht nach. Nur wirklich reif geerntete Früchte entfalten auch ihr volles Aroma.

Am besten reif und frisch
Genießer bevorzugen Erdbeeren, die reif geerntet werden und über kurze Wege zum Verbraucher kommen. Noch besser: Erdbeeren direkt beim Erzeuger kaufen oder auf einem nahegelegenen Feld selbst pflücken.

In Bayern bewirtschaften Bauern etwa 2.000 Hektar mit Erdbeerfeldern. Der Anbau erstreckt sich gleichmäßig über Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und Franken. Jeder kann sich hier die schönsten Früchtchen selbst aussuchen, und Naschen ist erlaubt!



© bobofoto - Fotolia.comBeim Pflücken ist es am besten, die Früchte zusammen mit den grünen Kelchblättern und einem Stück des Stiels zu ernten. So läuft kein Fruchtsaft aus. Gepflückte Erdbeeren aus Bayern bekommen die Verbraucher auch bei den zahlreichen Direktvermarktern ab Hof und Feld, sowie auf den Bauern- und Wochenmärkten und im Lebensmitteleinzelhandel.

Die Hauptsaison für Früchte aus heimischem Anbau ist von Mai bis August. Erdbeeren sind Stauden, das heißt die Wurzeln überwintern und aus ihnen entwickeln sich im Frühjahr neue Blätter und Blüten. Nach ein bis drei Jahren müssen sie neu gepflanzt werden. Im Frühjahr, bevor die Pflanzen sich voll entwickelt haben, bringt man eine Strohschicht auf dem Feld auf, um die Pflanzen vor Bodenfeuchtigkeit und Erdverschmutzung zu schützen. Ernten muss man die Erdbeeren immer von Hand.


© Zee - Fotolia.comEmpfindliche Vitaminbombe
Die Früchte sind äußerst empfindlich. Auf keinen Fall dürfen die Erdbeeren gequetscht werden. Beim Einkauf sollte man deshalb ganz besonders aufmerksam sein und einen genauen Blick auf die Kelchblätter werfen: Sind diese frisch, ist auch die Frucht frisch. Erst unmittelbar vor dem Verzehr sollten Sie die Früchte waschen und Stiele und Blätter entfernen. So bleiben Aroma und Vitamine erhalten. Da Wasser den Erdbeeren das Aroma entzieht, sollten die Früchte auf keinen Fall lange im Wasser liegen oder mit einem starken Wasserstrahl gesäubert werden.


© Sergey Galushko - fotolia.comIn der vollreifen Erdbeere konzentrieren sich viele Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Substanzen. So enthalten zum Beispiel 100 Gramm Frucht 62 Milligramm Vitamin C – das ist mehr als bei Zitronen oder Orangen.

Für den Transport sind atmungsaktive Verpackungen ideal. Ungewaschen können Erdbeeren dann ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern, am besten abgedeckt auf einem Teller oder in einer Schüssel.


© bit24 - fotolia.comWenn Sie die Früchte länger aufheben wollen, können Sie die Erdbeeren pürieren und einfrieren. Erdbeeren eignen sich auch hervorragend zum Einkochen von Marmelade oder Kompott. Ein Genuss ist die Kombination mit Rhabarber oder roten Johannisbeeren, doch die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Der Klassiker ist und bleibt jedoch der Erdbeerkuchen.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt übrigens 2,3 bis 2,7 Kilogramm Erdbeeren pro Jahr, und das ohne Reue. Naschen ist erlaubt, denn hundert Gramm Erdbeeren enthalten weniger als 35 Kilokalorien.