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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Erdbeerhofes Attenkofer!!

Bodenpfleger

 

Fruchtbarer Boden ist die wichtigste Ressource in der Landwirtschaft. Die bayerischen Bauern erhalten und pflegen ihn, so dass auch künftig hochwertige Lebensmittel, Futter und nachwachsende Rohstoffe erzeugt werden können.
Bodenpfleger
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Bodenpfleger
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Was ist Boden?
Boden besteht im wesentlichen aus drei Bestandteilen. Der organischen Bodensubstanz, auch Humus genannt, dem Bodenleben sowie den mineralischen Komponenten Sand, Schluff und Ton. Je nach Mischungsverhältnis werden verschiedene Arten mit wiederum verschiedenen Eigenschaften unterschieden.
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© M.Großmann / pixelio.de
Der Boden lebt
In einer Handvoll Boden leben mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Hierzu gehören beispielsweise Regenwürmer, Tausendfüßer, Pilze oder Bakterien. Die verschiedenen Organismen tragen unter anderem dazu bei, dass Humus entsteht oder Nährstoffe für neues Leben bereit gestellt werden. Sie durchwühlen und zerkleinern den Boden, damit Pflanzen mit ihren Wurzeln besser eindringen können, Wasser besser gespeichert werden kann und der Boden durchlüftet wird.
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Bodenpfleger
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Herausforderung Bodenpflege
Beim Bewirtschaften seiner Flächen achtet der Landwirt auf die komplexen Vorgänge im Boden. Ziel ist es stets schädliche Auswirkungen zu vermeiden und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern. Um den Humus zu erhalten, setzt der Landwirt auf mehrgliedrige Fruchtfolgen. Er erstellt (Anmerkung: Humusbilanz nicht zusätzlich sondern alternativ zur Fruchtfolge) Humusbilanzen oder macht regelmäßige Bodenuntersuchungen. Über bedarfsgerechte Düngung führt der Bauer dem Boden neue Nährstoffe zu, um die Pflanzen mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Außerdem achtet er darauf, dass der Boden nicht verdichtet wird. Das kann nur dann gelingen, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist, bevor er befahren wird. Dank moderner Landtechnik kann das Gewicht der Maschinen auf möglichst viel Fläche verteilt und so der Druck auf den Boden verringert werden. Eine Gefahr für Böden ist die Erosion – also der Abtrag von Boden. Während die Erosion durch Wind in Bayern nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist der Boden eher durch Oberflächenwasser gefährdet. Um den Boden zu schützen achten Landwirte unter anderem darauf, dass er möglichst lange mit Pflanzen bewachsen bleibt. Im Winter helfen dabei z.B. Zwischenfrüchte. Mit dem Mulchsaatverfahren können dann erosionsanfällige Kulturen wie beispielsweise der Mais direkt in die abgefrorenen Zwischenfrüchte gesät werden. Die so genannte Mulchschicht übernimmt den Schutz des Boden solange die Maispflanze klein ist.
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Bodenpfleger
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Boden ist nicht vermehrbar
Boden verschwindet nicht nur durch Erosion. In Bayern hat die Fläche, die für die Erzeugung von Lebensmitteln, Futter und nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung steht, in den letzten 40 Jahren um rund 500.000 Hektar abgenommen. Eine große Rolle spielen dabei immer neue Gewerbe und Wohngebiete oder der Straßenbau. So nimmt die Siedlungs- und Verkehrsfläche auch heute noch stetig zu. Um Böden auch für kommende Generationen zu erhalten, reichen die Anstrengungen der Landwirte alleine nicht aus. Die Gesellschaft und die Politik müssen endlich umdenken und Nutzflächen wirksam geschützt werden. Denn: Boden ist nicht vermehrbar.

Liebe Kunden,

auch wir warten immer sehnsüchtig auf die Erdbeerzeit im Juni.

Dieses Jahr wird unser Feld in Rammelkam voraussichtlich um den 27. Mai öffnen. Unsere anderen Erdbeerfelder in Hascherkeller und Hofham benötigen noch eine Woche länger.

 

Öffnungszeiten in der Saison:

Mo. bis Sa.:                    von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr,

Sonn- und Feiertags:    von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

 

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung Tel. 0871-41115.

 

 

 


 

 

Erdbeeren Sommerfrische

 


Die Erdbeere ist nach dem Apfel der Liebling der Deutschen: die Königin unter den Beeren! Kein anderes Obst wird so sehnsüchtig erwartet, denn die Erdbeersaison läutet den Sommer ein. Die Erdbeere ist die erste Frucht aus heimischem Anbau, die geerntet wird.
Liebhaber des roten Früchtchens wissen jedoch, dass trotzdem etwas Geduld nötig ist. Anders als zum Beispiel bei Bananen reifen Erdbeeren nicht nach. Nur wirklich reif geerntete Früchte entfalten auch ihr volles Aroma.

Am besten reif und frisch
Genießer bevorzugen Erdbeeren, die reif geerntet werden und über kurze Wege zum Verbraucher kommen. Noch besser: Erdbeeren direkt beim Erzeuger kaufen oder auf einem nahegelegenen Feld selbst pflücken.

In Bayern bewirtschaften Bauern etwa 2.000 Hektar mit Erdbeerfeldern. Der Anbau erstreckt sich gleichmäßig über Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und Franken. Jeder kann sich hier die schönsten Früchtchen selbst aussuchen, und Naschen ist erlaubt!



© bobofoto - Fotolia.comBeim Pflücken ist es am besten, die Früchte zusammen mit den grünen Kelchblättern und einem Stück des Stiels zu ernten. So läuft kein Fruchtsaft aus. Gepflückte Erdbeeren aus Bayern bekommen die Verbraucher auch bei den zahlreichen Direktvermarktern ab Hof und Feld, sowie auf den Bauern- und Wochenmärkten und im Lebensmitteleinzelhandel.

Die Hauptsaison für Früchte aus heimischem Anbau ist von Mai bis August. Erdbeeren sind Stauden, das heißt die Wurzeln überwintern und aus ihnen entwickeln sich im Frühjahr neue Blätter und Blüten. Nach ein bis drei Jahren müssen sie neu gepflanzt werden. Im Frühjahr, bevor die Pflanzen sich voll entwickelt haben, bringt man eine Strohschicht auf dem Feld auf, um die Pflanzen vor Bodenfeuchtigkeit und Erdverschmutzung zu schützen. Ernten muss man die Erdbeeren immer von Hand.


© Zee - Fotolia.comEmpfindliche Vitaminbombe
Die Früchte sind äußerst empfindlich. Auf keinen Fall dürfen die Erdbeeren gequetscht werden. Beim Einkauf sollte man deshalb ganz besonders aufmerksam sein und einen genauen Blick auf die Kelchblätter werfen: Sind diese frisch, ist auch die Frucht frisch. Erst unmittelbar vor dem Verzehr sollten Sie die Früchte waschen und Stiele und Blätter entfernen. So bleiben Aroma und Vitamine erhalten. Da Wasser den Erdbeeren das Aroma entzieht, sollten die Früchte auf keinen Fall lange im Wasser liegen oder mit einem starken Wasserstrahl gesäubert werden.


© Sergey Galushko - fotolia.comIn der vollreifen Erdbeere konzentrieren sich viele Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Substanzen. So enthalten zum Beispiel 100 Gramm Frucht 62 Milligramm Vitamin C – das ist mehr als bei Zitronen oder Orangen.

Für den Transport sind atmungsaktive Verpackungen ideal. Ungewaschen können Erdbeeren dann ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern, am besten abgedeckt auf einem Teller oder in einer Schüssel.


© bit24 - fotolia.comWenn Sie die Früchte länger aufheben wollen, können Sie die Erdbeeren pürieren und einfrieren. Erdbeeren eignen sich auch hervorragend zum Einkochen von Marmelade oder Kompott. Ein Genuss ist die Kombination mit Rhabarber oder roten Johannisbeeren, doch die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Der Klassiker ist und bleibt jedoch der Erdbeerkuchen.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt übrigens 2,3 bis 2,7 Kilogramm Erdbeeren pro Jahr, und das ohne Reue. Naschen ist erlaubt, denn hundert Gramm Erdbeeren enthalten weniger als 35 Kilokalorien.