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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Erdbeerhofes Attenkofer!!

 

Brötchengeber

 

Getreide ist seit Jahrtausenden eines der wichtigsten Nahrungsmittel für die Menschen. Bereits in der Steinzeit wurden die Getreidearten Einkorn, Emmer und Gerste angebaut. Heute stehen Weizen, Mais, Reis und Hirse auf dem Speiseplan weltweit an erster Stelle.
 
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In Deutschland werden je nach Witterungsverlauf rund 40 bis 50 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr geerntet.
Knapp die Hälfte davon ist Weizen.
Er ist der wichtigste Rohstoff für unser weltweit geschätztes Brot. Neben Weizen ist Roggen ein wichtiges Brotgetreide.
Er wird vor allem zu Sauerteigbroten verarbeitet.
Insgesamt werden in Deutschland jährlich circa zehn Millionen Tonnen Getreide für die Brot- und Backwarenherstellung vermahlen. 
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© s.media / pixelio.de
Wie viel Korn steckt im Brot?
Zur Herstellung von einem Kilogramm Brot benötigt man auch ungefähr ein Kilo Brotgetreide. Das bedeutet, dass in so einem Brotlaib Getreide im Wert von rund 20 Cent steckt. Bei einer Semmel ist es nicht einmal ein Cent - in ihr sind nur 45 Gramm Brotgetreide enthalten.
 
Semmeln, Kuchen und Pasta 
Bayerischer und deutscher Weizen ist nicht nur bei den heimischen Mühlen und Bäckern begehrt, sondern auch in Italien. Aufgrund seiner hervorwagenden Backqualität ist er besonders in der Nudelherstellung gefragt.
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Moderne Anbaumethoden 
 
Wer den Getreideanbau heute erfolgreich meistern will, muss ein komplexes Zusammenspiel von Sorten, Düngung, Pflanzenschutz und Maschinen beherrschen. Bei der Wahl der Sorte ist für den Landwirt besonders entscheidend, dass das Getreide zu den örtlichen Standort- und Klimabedingungen passt.
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Moderne Sämaschinen sorgen dafür, dass das Saatgut genau verteilt wird, sodass sich die einzelnen Pflanzen optimal entwickeln können. Im Rahmen des integrierten
Pflanzenschutzes werden alle wirtschaftlich, technisch und ökologisch einsetzbaren Verfahren sinnvoll aufeinander abgestimmt, um Schädlinge an den Kulturpflanzen unter der Schadensschwelle zu halten. Erst wenn das nicht reicht, kommen chemische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, und das auch nur in der gerade notwendigen Menge und zum optimalen Zeitpunkt. 
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Ähnlich verhält es sich bei der Düngung: Modernste Technik – teilweise durch Satellitentechnik unterstützt oder mit Sensortechnik ausgestattet – sorgt dafür, dass die Getreidepflanzen bedarfsgerechte Düngergaben erhalten, um so ihr Ertragsoptimum zu erreichen. Alle pflanzenbaulichen Maßnahmen, die der Landwirt in der Wachstumsperiode durchführt, werden dokumentiert.
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Die Ernte erledigen heute Mähdrescher. Sie schonen das Korn und können innerhalb kurzer Zeit große Getreideflächen abernten. Gerade in Zeiten zunehmender Wetterkapriolen ist dies besonders wichtig, damit die Qualität der Getreidekörner als Rohstoff für unser tägliches Brot erhalten bleibt.
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Kraftpaket

 

Bereits vor 6 000 Jahren wurde Mais von den Inkas und Mayas kultiviert und hat sich in den letzten Jahrhunderten zu einer der wichtigsten Ackerkulturen in Deutschland, Europa und weltweit entwickelt. Mais ist ein richtiger Allrounder: Nahrungsmittel, Viehfutter oder Biomasse für die Energieerzeugung.
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Neben den vielen Sorten für die Futter- und Energiegewinnung haben die Menschen in den Jahrtausenden unzählige Sorten mit vorteilhaften Kolben und Körnern für den Speiseplan gezüchtet. Die Sorten sind jeweils an die Boden- und Klimabedingungen der Regionen sowie die Nutzungsrichtung angepasst. Derzeit gibt es rund 600 zugelassene Maissorten in Europa.

Weltweit und in Europa wird meist nur das Maiskorn geerntet. In Deutschland und Bayern ist die Situation eine etwas andere. Der Mais, der auf ca. 530.000 Hektar angebaut wird, wird zu ca. 75 Prozent als Ganzpflanze geerntet und anschließend in Silos konserviert. Aus diesen Silos wird die Maissilage zur Viehfütterung oder in Biogasanlagen eingesetzt, deshalb spricht man landläufig vom Silomais. Von Körnermais spricht man, wenn nur die Körner geerntet werden. Die Körner werden als Viehfutter, Nahrungsmittel und Saatgut verwendet.

Auf den Teller kommt Mais in vielen Formen als Mehl, Schrot und Gries für Polenta zum Beispiel. Aber auch auf dem Grill macht er eine gute Figur oder bindet Soßen und andere Lebensmittel in Form von Stärke. Flüssig kann man Mais in Keimöl und Alkohol finden.

 
Mais ein Kraftpaket ohne Konkurren
 

Mais stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine sogenannte C-4- Pflanze, diese können die Sonnenstrahlen im Sommer noch effektiver nutzen als andere Kulturpflanzen. Auch bei hohen Temperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung ist der Mais anderen Kulturpflanzen überlegen und spart gleichzeitig Wasser. So benötigt der Aufbau eines Kilos Trockenmasse nur 250 Liter Wasser. Bei Weizen, Kartoffeln oder Raps würde mehr als doppelt so viel Wasser gebraucht werden.

Mit über 10 Tonnen Kornertrag erzielt der Körnermais die höchsten Erträge von allen Getreidearten. In den letzten 50 Jahren ist der Körnermaisertrag in Deutschland von 2 auf 10 Tonnen pro Hektar gestiegen, genauso wie die Silomaiserträge.
 
Aus einem Hektar Körnermais, Corn-Cob-Mix oder Silomais können:
  • 15 000 Liter Milch
  • 60 000 Eier
  • 30 Mastschweine
  • 6 Mastbullen oder
  • 9 000 m³ Biogas
erzeugt werden.

Die Menge Biogas entspricht ca. 18 000 kWh Strom (4-5 Haushalte), sowie 28 000 kWh Wärme, was so viel ist wie 2 800 Liter Heizöl.

 
Artenvielfalt und Klimaschutz
 

Ein Fußballfeld (ca. 70 x 100 m) voll Mais bindet etwa 23 Tonnen Kohlendioxid, genauso viel wie 8 Autos jährlich ausstoßen. Gleichzeitig liefert das Feld so viel Sauerstoff wie elf Menschen ein Jahr lang einatmen – 17 Tonnen.

Mais ist eine sehr gesunde Pflanze und braucht nur sehr wenig Pflanzenschutz. Er hat beim Behandlungsindex des Julius-Kühn-Instituts den absolut niedrigsten Wert aller Anbaukulturen. Gleichzeitig bildet er eine sogenannte „grüne Brücke“, so wandern Insekten, Milben und Spinnen in die Maisfelder über, wenn das Getreide im Sommer abgeerntet ist. Eine Untersuchung der Uni Kiel hat außerdem ergeben, dass Maisfelder genauso viele Brutvogelarten beherbergen wie andere Äcker (Wintergetreide, -raps).

Winterbegrünungsmaßnahmen und Mulchsaatverfahren schützen vor Bodenerosionen und der Auswaschung von Nährstoffen.

Grünmais liefert etwa 2 500 kg Biomasse pro Hektar Boden, Körnermais sogar 10 000 kg. Dies entspricht einer Humuszufuhr von rund 30 Tonnen Stallmist pro Hektar. Gleichzeitig ist Mais ein guter Stickstoffverwerter, der zum Aufbau von einem Kilo Biomasse 20 bis 30 Prozent weniger Stickstoff als andere Kulturpflanzen braucht und besonders effizient den Stickstoff aus organischen Düngern nutz. So lassen sich etwa 60 Prozent Mineraldünger einsparen.

 
Die Maisfelder von morgen
 

Wenn im Herbst die Felder wieder anfangen gelb zu blühen, ist das nicht Raps wie viele vermuten, sondern Senf. Senf oder andere Kulturen wie beispielsweise Ölrettich und Grünroggen werden von den Landwirten nach der Getreideernte als sogenannte Zwischenfrüchte oder Winterbegrünung ausgesät. Diese Felder sind die Maisfelder von morgen. Der Aufwuchs schützt und lockert den Boden und führt ihm organische Masse zu. Grünroggen können die Landwirte darüber hinaus als Futter- oder Biomasselieferant nutzen. Im Frühjahr des folgenden Jahres wird auf diesen Feldern nach einer Bodenbearbeitung der Mais gesät.

Liebe Kunden,

auch wir warten immer sehnsüchtig auf die Erdbeerzeit im Juni.

Dieses Jahr wird unser Feld in Rammelkam voraussichtlich um den 27. Mai öffnen. Unsere anderen Erdbeerfelder in Hascherkeller und Hofham benötigen noch eine Woche länger.

 

Öffnungszeiten in der Saison:

Mo. bis Sa.:                    von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr,

Sonn- und Feiertags:    von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

 

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung Tel. 0871-41115.

 

 

 


 

 

Erdbeeren Sommerfrische

 


Die Erdbeere ist nach dem Apfel der Liebling der Deutschen: die Königin unter den Beeren! Kein anderes Obst wird so sehnsüchtig erwartet, denn die Erdbeersaison läutet den Sommer ein. Die Erdbeere ist die erste Frucht aus heimischem Anbau, die geerntet wird.
Liebhaber des roten Früchtchens wissen jedoch, dass trotzdem etwas Geduld nötig ist. Anders als zum Beispiel bei Bananen reifen Erdbeeren nicht nach. Nur wirklich reif geerntete Früchte entfalten auch ihr volles Aroma.

Am besten reif und frisch
Genießer bevorzugen Erdbeeren, die reif geerntet werden und über kurze Wege zum Verbraucher kommen. Noch besser: Erdbeeren direkt beim Erzeuger kaufen oder auf einem nahegelegenen Feld selbst pflücken.

In Bayern bewirtschaften Bauern etwa 2.000 Hektar mit Erdbeerfeldern. Der Anbau erstreckt sich gleichmäßig über Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und Franken. Jeder kann sich hier die schönsten Früchtchen selbst aussuchen, und Naschen ist erlaubt!



© bobofoto - Fotolia.comBeim Pflücken ist es am besten, die Früchte zusammen mit den grünen Kelchblättern und einem Stück des Stiels zu ernten. So läuft kein Fruchtsaft aus. Gepflückte Erdbeeren aus Bayern bekommen die Verbraucher auch bei den zahlreichen Direktvermarktern ab Hof und Feld, sowie auf den Bauern- und Wochenmärkten und im Lebensmitteleinzelhandel.

Die Hauptsaison für Früchte aus heimischem Anbau ist von Mai bis August. Erdbeeren sind Stauden, das heißt die Wurzeln überwintern und aus ihnen entwickeln sich im Frühjahr neue Blätter und Blüten. Nach ein bis drei Jahren müssen sie neu gepflanzt werden. Im Frühjahr, bevor die Pflanzen sich voll entwickelt haben, bringt man eine Strohschicht auf dem Feld auf, um die Pflanzen vor Bodenfeuchtigkeit und Erdverschmutzung zu schützen. Ernten muss man die Erdbeeren immer von Hand.


© Zee - Fotolia.comEmpfindliche Vitaminbombe
Die Früchte sind äußerst empfindlich. Auf keinen Fall dürfen die Erdbeeren gequetscht werden. Beim Einkauf sollte man deshalb ganz besonders aufmerksam sein und einen genauen Blick auf die Kelchblätter werfen: Sind diese frisch, ist auch die Frucht frisch. Erst unmittelbar vor dem Verzehr sollten Sie die Früchte waschen und Stiele und Blätter entfernen. So bleiben Aroma und Vitamine erhalten. Da Wasser den Erdbeeren das Aroma entzieht, sollten die Früchte auf keinen Fall lange im Wasser liegen oder mit einem starken Wasserstrahl gesäubert werden.


© Sergey Galushko - fotolia.comIn der vollreifen Erdbeere konzentrieren sich viele Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Substanzen. So enthalten zum Beispiel 100 Gramm Frucht 62 Milligramm Vitamin C – das ist mehr als bei Zitronen oder Orangen.

Für den Transport sind atmungsaktive Verpackungen ideal. Ungewaschen können Erdbeeren dann ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern, am besten abgedeckt auf einem Teller oder in einer Schüssel.


© bit24 - fotolia.comWenn Sie die Früchte länger aufheben wollen, können Sie die Erdbeeren pürieren und einfrieren. Erdbeeren eignen sich auch hervorragend zum Einkochen von Marmelade oder Kompott. Ein Genuss ist die Kombination mit Rhabarber oder roten Johannisbeeren, doch die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Der Klassiker ist und bleibt jedoch der Erdbeerkuchen.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt übrigens 2,3 bis 2,7 Kilogramm Erdbeeren pro Jahr, und das ohne Reue. Naschen ist erlaubt, denn hundert Gramm Erdbeeren enthalten weniger als 35 Kilokalorien.